Wir kenne alle unglaublich faszinierende Fotos von exotischen Tieren. Da es in unseren Breiten wohl eher unwahrscheinlich ist einen Löwen oder eine Schlange in freier Wildbahn anzutreffen, bleibt uns nur der Gang in einen Zoo oder sonstige Tierparks.

Hier stehen wir im Gegensatz zu den Wildlife Fotografen in fernen Länder in denen man die Tiere in Ihren natürlichen Lebensräumen finden kann, vor dem Problem, das zwischen den Tieren und uns Zäune und Scheiben sind.

Beim Fotografieren durch Gitter oder Glasscheiben sind einige Regeln zu beachten. In Aquarien und Terrarien schaltet man am besten den Blitz der Kamera aus. Zumal in den meisten öffentlichen Terrarien, Zoos und sonstigen Einrichtungen das Blitzen sowieso verboten ist. Die Tiere werden durch das starke Blitzlicht nur unnötigem Stress ausgesetzt. Außerdem entstehen durch das direkte Blitzen auf die Glasscheiben störende Reflexe.

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Terrarien sind meist gut beleuchtet, allerdings oft mit stark gerichteten Strahlern, so dass die Belichtungsautomatik getäuscht wird. Ich fotografiere generell Manuell und muss mir so keine großen Gedanken um die Belichtungsautomatik machen, da ich ja selber Herr der Lage bin. Ein absolut unverzichtbares Ausrüstungsteil ist ein stabiles Stativ. Der Grund für das Stativ liegt auf der Hand.

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Wir müssen um akzeptable Schärfe in unsere Fotos zu bekommen, oft weitab der sicheren Verschlusszeiten für die verwendete Brennweite fotografieren. Ein weiteres nützliches Zubehör ist ein Fernauslöser. Dieser stellt sicher, das wir bei längeren Belichtungszeiten nicht schon beim Auslösen die Kamera verwackeln.

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Tiere sollten aus einer niedrigen Aufnahmeposition fotografiert werden, so dass man auf derselben Augenhöhe mit dem Tier ist. Ich wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren.