Als Raubritter bezeichnet man diejenigen Angehörigen des ritterlichen Standes, die sich durch Straßenraub und Plünderungszüge bereicherten. Diese Entwicklung soll im Spätmittelalter eingesetzt haben und vor allem eine Folge der Verdrängung der Naturalwirtschaftdurch die Geldwirtschaft gewesen sein. Neuere historische Arbeiten plädieren dafür, den ideologisch belasteten Begriff „Raubritter“ im wissenschaftlichen Gespräch ganz zu vermeiden.

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